2018


05.10.2018  -  Clemens und Robby überzeugen bei Kreismeisterschaften

Am 05.10.2018 wurden zum 80. Mal die Kreismeisterschaften in Altenburg ausgetragen. Mit 18 Teilnehmern war das Feld leider wieder einmal recht überschaubar. Gespielt wurde in drei 4er- und zwei 3er-Gruppen. Von uns nahmen Clemens und Robby teil, welche auch im Doppelwettbewerb zusammen antraten.

 

Robby schied in der Vorrunde nach Niederlagen gegen Heinz Teichmann (Lok Altenburg) und Armin Juraschek (Aufbau Altenburg) sowie einem Sieg über Martin Kettmann (TSV Lehndorf) als Gruppendritter aus. Clemens wurde seiner Favoritenrolle gerecht und belegte nach Siegen über Fabian Winkler, Julius Kertscher (beide Lok Altenburg) und Marcel Keisler (TSV Lehndorf) den ersten Platz in der Gruppe. Im Viertelfinale konnte Clemens Routinier Heinz Teichmann mit 3:1 bezwingen, bevor im Halbfinale gegen Oberligaspieler Patrick Wohlfahrt (Aufbau Altenburg) nichts zu holen war (1:3).

 

Im Doppelwettbewerb warteten zunächst Viet-Duc Vu/Ronald Kricke (TSV Lehndorf/Lok Altenburg), die klar besiegt werden konnten. Im Viertelfinale konnten sie sich am Ende knapp gegen Juraschek/Alkatib (Aufbau Altenburg) mit 3:1 durchsetzen. Damit war der Kreismeistertitel möglich, da am Nebentisch Jeßnitzer/Teichmann (Lok Altenburg) sensationell mit 3:2 gegen Wohlfahrt/Fehrle (Aufbau Altenburg) gewannen. Im Finale entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Am Ende mussten sich Clemens und Robby nach drei umkämpften Sätzen jedoch geschlagen geben.

 

Mit dem 3. Platz von Clemens im Einzel und dem 2. Platz von Clemens und Robby im Doppel waren es gelungene Kreismeisterschaften aus unserer Sicht. Verdienter Kreismeister im Einzel wurde Patrick Wohlfahrt nach dem 4:1 Finalerfolg über Daniel Fehrle.       

 


25.08.2018  -  Saisonvorschau und Rückblick auf die Saison 2017/2018

Am Samstag eröffnete die zweite Mannschaft die Punktspielsaison bei der TTSG Schmölln/Thonhausen. Dass es eine Saison voller Herausforderungen - nicht nur für die zweite Herrenmannschaft - werden wird, machte bereits dieses Spiel deutlich. Als Aufsteiger wird es in der 2. Bezirksliga um ein vielfaches schwerer als im letzten Jahr, als man als Meister der 3. Bezirksliga nur ein Unentschieden hinnehmen musste. Ziel ist hier – ganz klar – der Klassenerhalt.

 

Mit der Mannschaft von Schmölln/Thonhausen traf man zum Saisonauftakt auf einen der Titelfavoriten, der nur auf Grund des selbstgewählten Rückzugs aus der 1. Bezirksliga in der 2. Bezirksliga antritt. Ziel war es, die Partie möglichst lange offen zu gestalten. Dies gelang nicht. Zwar fällt das Endergebnis von 0:8 etwas zu deutlich aus, aber außer Rico und Marco im Doppel schaffte es keiner in einen entscheidenden fünften Satz. Als nächstes wartet mit Greiz eine Mannschaft, die am Ende sicherlich auch eher im mittleren bis oberen Tabellendrittel einlaufen wird.

 

Kommenden Freitag starten dann sowohl unsere Schüler als auch die dritte Herrenmannschaft in die Saison. In diesem Jahr gehen wir mit zwei Schülermannschaften an den Start, welche zum Auftakt direkt gegeneinander antreten. Die dritte Herrenmannschaft trifft im Anschluss auf Lok Altenburg IV. Mit Hannes Höser ist ein neuer Kapitän am Steuer der 3. Herren. Er übernimmt das Amt von Carsten Roll. In der letzten Saison hielten wir lange mit dem Spitzenduo aus Wildenbörten und Schmölln/Thonhausen mit, bevor wir in den direkten Duellen und gegen Nobitz leer ausgingen und den Aufstieg um drei Punkte verpassten. Dies soll diese Saison anders werden, dafür müssen wir in den entscheidenden Spielen allerdings auch die stärkste Mannschaft an den Start bringen. Schaut man sich die QTTR-Werte der ersten vier Spieler an, dann ist nur Nobitz III gleichwertig. Ziel muss hier ganz klar der Aufstieg sein.

 

Erst am 29.09.2018 startet das Windischleubaer Flaggschiff als letzte Mannschaft in die Saison. Gegner ist mit Aufbau Altenburg II die Mannschaft mit der wir uns in der letzten Saison ein spannendes Fernduell, um den Klassenerhalt lieferten. Mit einem 9:6 Heimsieg gegen Braunichswalde im letzten Saisonspiel konnten wir die Altenburger mit 14 Punkten gegenüber 12 Punkten auf Distanz halten. Dass es überhaupt zum erneuten Aufeinandertreffen mit den Altenburgern kommt, liegt am Thüringenliga-Absteiger VfB Schleiz, der seine Mannschaft bis in die 1. Bezirksliga zurückzog und somit einen Platz in der Verbandsliga frei machte. Die vergangene Saison war die schwerste seit der Aufstiegssaison vor zehn Jahren. Nach der Hinrunde belegten wir mit mageren 3 Punkten und vier Punkten Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz den letzten Tabellenplatz. Viele Faktoren, wie der Spielplan (fehlender Spielrhythmus, nur 3 Heimspiele, darunter gegen den Tabellenersten und –zweiten), mangelndes Training (qualitativ und quantitativ), die schlechte Qualität der neuen eigenen Plastik-Bälle, personelle Änderungen sowie der ständige Wechsel zwischen Plastik- und Zelluloidball führten zu der misslichen Lage. Was uns am Ende rettete war sicherlich die Heim- und Doppelstärke und eine gewisse Ruhe auf Grund unserer Erfahrung. Da kam es uns gelegen, dass wir in der Rückrunde alle direkten Konkurrenten in der eigenen Halle empfangen konnten. Nur bei Aufbau Altenburg II mussten wir auswärts antreten. Und ganz im Trend liegend verloren wir das Spiel mit 3:9. Damit stand auch fest, dass wir keinen einzigen Punkt in fremder Halle geholt hatten, eigentlich unglaublich. Mit den Heimsiegen über Jena (9:6), Weimar (9:4), Oberbösa (9:7), Weida (9:5) und Braunichswalde (9:6) sowie einem Unentschieden gegen Nordhausen konnten wir uns auch mit der Unterstützung der Zuschauer doch noch aus dem Sumpf ziehen. Die Spielergebnisse zeigen jedoch wie knapp wir dem Abstieg in die 1. Bezirksliga entgangen sind.   

 

In der kommenden Saison wird es nicht leichter werden. Berechnet man für alle Teams den mittleren QTTR-Wert, so belegen wir den drittletzten Platz. Die Liga ist nach wie vor extrem ausgeglichen. Mit Ausnahme von Saalfeld und Jena, die sich vermutlich um den Platz an der Sonne streiten werden kann jeder jeden schlagen. Ziel muss es sein auswärts auch mal wieder etwas Zählbares mitzunehmen, zumindest bei direkten Abstiegskonkurrenten.  Mit dem TuS Osterburg Weida setzt nur noch ein Team auf Zelloloidbälle, was die Diskrepanz zwischen Heim- und Auswärtsteam generell verringern sollte. Mit dem TSV 1891 Breitenworbis hat man einen Debütanten in der Liga. Der VfL 1990 Gera ist dagegen nach vier Jahren Abstinenz wieder zurück in Thüringens zweithöchster Spielklasse.                 

 


11.08.2018  -  Windischleuba wird zweiter beim Drei-Länder-Turnier in Dresden

Vom 10. bis 12. August fand die 13. Auflage des Drei-Länder-Turniers in Dresden statt. Erstmals spielte man in der neuen Halle in der Görlitzer Straße mitten in der Dresdnener Neustadt. Das bedeutete kurze Wege und optimale Spielbedingungen. Neben den Gründerteams aus Berlin, Dresden und Windischleuba waren auch wieder die Freunde aus Nünchritz mit dabei. Zudem wurde mit dem TTV Dresden 2007 ein Neuling begrüßt. Gespielt wurde jeder gegen jeden im 4er Paarkreuzsystem.

 

Mit etwas Verzögerung starteten wir in der Besetzung Benjamin, Mirko, Oliver und Hannes gegen Nünchritz. Trotz anfänglicher Probleme bei der Umstellung auf Zelluloid-Bälle konnten wir die Partie mit 7:3 gewinnen. Die Spielgewinne für Nünchritz holten Udo gegen Mirko nach 2:0-Rückstand sowie Falko und Paul jeweils gegen Hannes.

 

Nach einer spielfreien Runde war AdW Berlin der nächste Gegner. In der Besetzung Steven, Ingo, Justin und Aaron hatten sie aber ebenso wenig zu bestellen, wie zuvor Nünchritz. Die einzig knappen Spiele waren das 2. Doppel zwischen Miko und Hannes und Ingo und Aaron sowie das zweite Einzel von Oli gegen Justin. Beide Spiele konnten nach 1:2-Satzrückstand noch zu unseren Gunsten gedreht werden. Am Ende stand ein 8:2 zu Buche. Die Ehrenpunkte für die Berliner holten Steven gegen Mirko (3:1) und Justin gegen Hannes (3:0).

 

Nun sollte es zum Spiel um den Turniersieg gegen das favorisierte Team des TTV Dresden 2007 kommen. Die Dresdner hatten ihre Partien zuvor mit 9:1 und 10:0 gewonnen, weshalb ein Sieg für den Turniererfolg notwendig war. Aufgrund des spielstarken ersten Doppels entschieden wir uns die Doppel zu tauschen. Somit standen nach den Doppeln ein klares 3:0 für Benjamin und Oli gegen Michael und Steffen sowie ein klares 0:3 von Mirko und Hannes gegen Edwin und Jens im Spielberichtsbogen. Mirko hielt gegen Edwin gut mit, verpasste es aber Satz drei zu gewinnen (1:3). Benjamin spielte gegen Jens sehr aggressiv und sicher (3:0). Im unteren Paarkreuz wurden ebenfalls die Punkte geteilt. Hannes hielt gegen Michael gut mit, musste sich letztendlich aber geschlagen geben (1:3). Oliver fand gegen Steffen mit zunehmender Spieldauer besser in die Partie und siegte am Ende verdient (3:1). Im Spitzenspiel gegen Edwin musste Benjamin seine ersten Satzverluste hinnehmen und unterlag verdient mit 0:3 gegen den Einser der Dresdner. Damit mussten nun alle drei Einzel gewonnen werden, eine Herkulesaufgabe. Oli gewann sein Spiel gegen Michael mit 3:1 und stellte damit auf 4:4. Am Nachbartisch unterlag Mirko allerdings gegen Jens mit 3:1, womit die Messe gelesen war und der TTV Dresden 2007 als Turniersieger praktisch feststand. Zumindest ein Unentschieden war noch im Bereich des Möglichen. Hannes lag gegen Steffen zwar schnell mit 0:2 zurück, doch wurde zunehmend sicherer und spielte den Dresdner fortan an die Wand. In der Mitte des Entscheidungssatzes konnte Hannes die Führung jedoch nicht nutzen, um sich weiter abzusetzen. So entwickelte sich ein Nervenkrimi, in dem Steffen mit 12:10 die Oberhand behielt und das 6:4 für Dresden besiegelte.

 

Im abschließenden Spiel gegen Trachenberge, in der Besetzung Etienne, David, Christian und Marko, ging es nun darum den zweiten Platz zu sichern. Und dies gelang, obwohl die Luft schon etwas raus war mit einem 6:4. Im Doppel konnten Benjamin und Oli ihre weiße Weste bewahren. Am Ende stand ihre Doppelbilanz bei 4:0 Siegen und 12:0 Sätzen. Auch Mirko und Hannes konnten ihre Doppelbilanz mit 3:1 Siegen und 9:6 Sätzen positiv gestalten. Benjamin und Oli ließen auch in den letzten beiden Einzeln nichts mehr anbrennen. Benjamin beendete das Turnier nach Siegen über David (3:1) und Etienne (3:0) mit einer Bilanz von 7:1 Spielen und 21:4 Sätzen. Oli blieb sogar ungeschlagen bei einem Satzverhältnis von 24:9. Bei Mirko und Hannes war im letzten Spiel dann doch etwas die Luft raus. Alle vier Einzel gingen verloren.

 

 

In der Endabrechnung wurden folgende Platzierungen erreicht:

  1. TTV Dresden 2007
  2. SC Windischleuba
  3. AdW Berlin
  4. SG Motor Trachenberge
  5. SV Chemie Nünchritz

 

Gegen 20.00 Uhr ging es dann zunächst ins Hostel und zum Abschluss zum Italiener Da Michele in der Dresdner Neustadt, der uns nicht nur wegen der leckeren Oliven und dem pikanten Chili in guter Erinnerung bleiben wird. Unser ganz besonderer Dank geht an die Organisatoren und an alle Teilnehmer, die dieses Turnier am Leben halten. Nächstes Jahr wandert der Zirkus dann wieder nach Windischleuba…Wir freuen uns darauf.

 

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